Himalaya Tour 2011 – Part 2

Home  /  Travelling  /  2011 Himalaya Tour  /  Current Page
×Details

Doch auch in Lhasa begegnet uns zunächst wieder der chinesischen Einfluß: das Militär sorgt für extreme Bedrückung und zum Teil Angst. Jede Straßenkreuzung und jeder Platz wird durch die Posten bewacht. Zusätzlich patroullieren sie durch die Stadt und sitzen auf en Dächern. Die Tibeter arrangieren sich damit. Wir erleben sie als sehr zurückhaltende aber freundliche Menschen. Die Eindrücke der ersten Tage bewegen uns sehr: aufopfernd betende Gläubige, buddhistische Klöster, Rituale und über allem wacht der chinesische Big Brother. Selbst Reiseführer sollte man nicht offen zeigen. Unsere Reiseliteratur umfasst auch noch Heinrich Harrers bekanntes „Sieben Jahre Tibet“. Man fndet auch heute noch die darin beschriebenen Orte, Details und Lebensarten. Es ist nur zu hoffen, dass dies alles noch lang erhalten bleibt, denn die chinesische Bauwut hält auch hier Einzug. Besonders beeindruckt uns neben dem unbeschreiblichen Potala Palast, das Debattieren der Mönche.

Wir verlassen Lhasa. Unser Weg führt uns über Gyantse, Shigatse, Sakye, Rongbuk und Tingri nach Kathmandu. Weitere Klöstern stehen auf dem Besichtigungsprogramm, den Buddhismus verstehen wir jedoch bis zum Ende der Reise nur begrenzt. Umso beeindruckender wird die Landschaft auf unserem Weg. Wir geniessen die Pässe,  Aussichten und Berge um uns herum. Mit der Höhe von maximal 5.200m haben wir keine Probleme, sodass die Pausen auch mal zum Sport genutzt werden. Das nährt unsere Hoffnung vom Rongbuk Kloster zum Basecamp wandern zu können. Bis dahin stehen uns aber noch unzählige Kilometer Schotterpiste bevor. Irgendwann ist es soweit: Wir erblicken den Gipfel! So richtig glauben können wir es noch nicht. Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes und wir hoffen, dass uns der Blick noch eine Weile erhalten bleibt. Wir erreichen das Rongbuk Kloster und beziehen unsere Kammer für die Nacht. Innentemperatur gleich Außentemperatur, aber so gemütlich wie auf der Alm. Den Mount Everest können wir noch den ganzen Abend bewundern. Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen, um das gute Wetter auszunutzen. Die 7km Wanderung auf 5.200m Höhe macht uns keine Probleme, das Basecamp allerdings besteht lediglich aus einem Militärposten. Wir genießen den Anblick und lassen unsere Gebetsfahnen mit vielen Wünschen hier… Gern wären wir länger geblieben!

Der landschaftlich abwechslungsreichste Teil der Tour nach Tingri steht an. Farben und Formen ändern sich hinter jeder Biegung. Auf dem Weg nach Kathmandu am Morgen noch schneebedeckte Pässe am Nachmittag subtropischer Dschungel…

+Gallery
+Related
+Meta

Posted: 14. September 2011

Author:

Category: 2011 Himalaya Tour, Travelling

Tags: , ,

+Comments

Leave a Reply